Qi Flow

About Qi Flow

Der Qi Flow bringt dich in Verbindung mit deiner Atmung und deinem Körper.

Die Atmung ist Trägerin des Qi, deiner Lebenskraft, deiner vitalen Energie. Um diese in einen balancierten Fluss zu bringen, arbeiten wir an unserer Körperwahrnehmung mit geführten Bewegungsabläufen und Übungen. Diese entstammen dem klassischen Qi-Gong, dem Yoga und anderen Schulen.

Wir arbeiten jeweils über einen längeren Zeitraum in wiederkehrenden Abläufen. Das heisst: der Einstieg ist jederzeit möglich – die regelmässige Übung macht die Meister*in ;-) Da wir ab und zu vertieft auf einzelne Formen, Bewegungsabläufe und Übungen eingehen, lohnt sich der regelmässige Besuch der Klassen. 

Qi Flow – my approach

Weshalb “Qi Flow”? Diese Klasse ist inspiriert von Teachings in medizinischem Qi Gong sowie unzähligen Stunden eigener Übung. Aus über zwanzig Jahren Erfahrung aus meiner Zeit als Schauspieler kommen Einflüsse aus verschiedenen Körper- und Bewegungstechniken und aus dem Yoga hinzu. Gemeinsam mit der Kenntnis und Selbsterfahrung in Anatomie und Energiekörper entstand der Qi Flow: Bewusste Körperwahrnehmung und geführte Bewegungsabläufe, mit deren Hilfe wir Qi – Prana – Spiritus – Lebenskraft im Fluss und in Bewegung halten können. Ich sehe den Qi Flow als ein gemeinsames Üben unter meiner Anleitung – keiner Richtung und keiner Reinform zugehörig.

Der Qi Flow verbindet Bewegung, Atmung und Meditation und bietet zahlreiche Vorteile für Körper und Geist.  Zu den körperlichen Benefits gehören die Verbesserung von Balance,  Flexibilität und Muskelkraft sowie die Förderung der Durchblutung und des Lymphflusses. Regelmässiges Üben kann zudem das Immunsystem stärken,  Verspannungen lösen und chronische Schmerzen lindern. Auf mentaler Ebene trägt Qi Flow zur Stressreduktion, besseren Konzentration und einem  gesteigerten allgemeinen Wohlbefinden bei.

Qi Gong – an der Oberfläche gekratzt

Qi Gong (häufig übersetzt als “Energie in Bewegung”) basiert auf drei Säulen: der Regulierung des Geistes, der Regulierung der Atmung und der Regulierung des Körpers. Vergleichbar mit einem Baum, der aus Wurzel, Stamm und Krone besteht und durch den Austausch und Energiefluss zwischen ihnen lebendig und vital bleibt. Die drei Säulen wirken synergistisch: Der Körper bietet die strukturelle Voraussetzung, die Atmung liefert den Antrieb und den Austausch, und der Geist übernimmt die Führung und Steuerung. Erst im Zusammenspiel entfaltet sich die volle heilende und ausgleichende Wirkung des Qi Gong.

Die Regulierung des Geistes wird als das zentrale Element betrachtet, da wir durch geistige Aktivitäten den Qi-Fluss direkt steuern können. Extreme emotionale Zustände (wie Zorn, Angst oder übermässige Freude) können den Qi-Fluss blockieren. Ziel ist es, die zerstreuten Gedanken zu beruhigen und die Vorstellungskraft zu bündeln. Anstatt sich mit alltäglichen Sorgen oder Aufgaben zu beschäftigen, wird die Aufmerksamkeit nach innen gelenkt – auf Atembewegungen, Meridianpunkte oder Qi-Zentren.

Auch die Regulierung der Atmung  (Tuna – „das Alte auswerfen, das Neue aufnehmen") spielt eine zentrale Rolle. Während der Geist die Aktion führt, sorgt die Atmung für das Herauslassen von altem Qi und damit für die Möglichkeit, frisches Qi aufzunehmen. Dabei bezieht sich der Begriff der Atmung nicht ausschliesslich auf die Lungenatmung. Auch über die Haut und über spezifische Öffnungspunkte entlang der Meridiane kann altes  Qi abgestossen und neues Qi aufgenommen werden.
 Im Zentrum vieler Übungen steht aber die Atmung durch Mund oder Nase, also die Lungenatmung. Über sie wird das sogenannte Himmels-Qi (unerschöpfliche Quelle von Lebensenergie aus dem Kosmos) aufgenommen und dient umgewandelt als Bindeglied zwischen Körper und Geist. Atmung und Geist bedingen sich gegenseitig. Eine hektische Atmung verhindert geistige Ruhe, ein unruhiger Geist lässt keine tiefe Atmung zu. Daher fördert die Atemregulierung immer auch die innere Beruhigung.

Eine gute, aufgerichtete, wohlgespannte Haltung fördert die Durchlässigkeit der Leitbahnen und dient der Regulierung des Körpers. Die körperliche Haltung bildet den Rahmen für die inneren Prozesse. Ohne eine korrekte Form kann die erwünschte Wirkung nicht erreicht werden. „Wenn die Gestalt stimmt, kann Qi sanft fliessen. Fliesst Qi sanft, ist der Geist ruhig. Ist der Geist ruhig, wird Qi gestärkt."

Stundenplan